LaMaPlasma


Förderkennzeichen: 49VF250042
Projektlaufzeit: 01.04.2026 bis 31.08.2028

Laser-Materialbearbeitung im Plasmahybridverfahren von Glas

Für die Herstellung und Bearbeitung von Glas sind oft energieintensive Verfahren erforderlich. Diese sind zudem anspruchsvoll und nur begrenzt automatisierbar. Laserbasierte Fertigungstechnologien können diese Herausforderungen teilweise lösen. Gläser mit höherem Ausdehnungskoeffizient erfordern jedoch einen Vorwärmprozess, der die Flexiblität und Automatisierbarkeit der Verfahren wiederum einschränkt. Dieser Einschränkung kann durch die Nutzung plasmabasierter Brenner begegnet werden, die allerdings weniger Tiefenwirkung als Laserstrahlen bieten.
Im Projekt soll darum ein hybrides Laser-Plasma-Bearbeitungsverfahren für Glas entwickelt werden. Dabei werden die hohe Energiedichte und die gezielte Steuerbarkeit von Laserstrahlen mit den flexiblen thermischen Eigenschaften des Plasmas kombiniert. So kann bei voller Prozessautomatisierung die nötige thermische Spannungsreduktion gewährleistet werden. Mit dem Projektergebnissen sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, gasbetriebene Glasbearbeitungsprozesse durch elektrische Alternativen mit grüner Primärenergie zu ersetzen, die gleichzeitig weitere Vorteile zu den konventionellen Verfahren bieten.